Aldi Süd erhält Nachhaltigkeits-Award


Die Unternehmensgruppe Aldi Süd hat zum zweiten Mal den German Award for Excellence der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit (DQS CFS) erhalten. Der Discounter konnte die Jury in der Kategorie „Energy Efficiency“ überzeugen. „Wir haben in den vergangenen Jahren viele Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt und freuen uns, dass unsere Bemühungen jetzt mit diesem Award ausgezeichnet werden“, so Florian Kempf, Leiter des Energiemanagements bei Aldi Süd. Die Jury honorierte mit ihrer Entscheidung das langjährige Engagement von Aldi Süd, seinen Geschäftsbetrieb besonders energieeffizient zu gestalten.

Der Discounter hat beispielsweise seine Filialen mit moderner Technik wie LED-Beleuchtung, Fotovoltaikanlagen und innovativer Kältetechnik ausgestattet. Darüber hinaus hat Aldi Süd ein nach ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem implementiert, das die Verbräuche aller 1.890 Filialen überwacht und zeitnah Mehrverbräuche identifiziert. „Mit diesem ganzheitlichen Ansatz haben wir allein 2017 über zehn Millionen Kilowattstunden Strom eingespart und arbeiten damit besonders energieeffizient“, sagt Florian Kempf.

Neben dem steten Energieoptimierungsprozess befasst sich Aldi Süd auch mit der Nutzung moderner Technologien, um umweltfreundliche Energie zu gewinnen. Auf rund 1.300 der 1.890 Aldi Süd Filialen sind Photovoltaikanlagen installiert. Damit ist Aldi Süd einer der größten privaten Betreiber von Aufdach-Solaranlagen in Deutschland. Während der Sonnenstunden werden die Filialen mit klimaschonendem Strom versorgt. Rund 80 Prozent des auf den Dächern erzeugten Stromes nutzt Aldi Süd selbst, der verbleibende Anteil wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. An mehr als 50 Filialen stehen Elektroladesäulen, welche während der Sonnenstunden mit dem Strom aus den Fotovoltaikanlagen gespeist werden und von Kunden kostenfrei sowie ohne Registrierung zum Auftanken ihrer Elektroautos genutzt werden können.

Alle Emissionen lassen sich heute noch nicht im täglichen Geschäft eines großen Lebensmitteleinzelhändlers vermeiden. Daher kompensiert Aldi Süd alle nicht vermeidbaren Emissionen durch die Aufforstung von Waldflächen in Uganda und Bolivien. „Dank unseres umfangreichen Gesamtpakets an Klimaschutzmaßnahmen haben wir unseren unternehmenseigenen CO2-Fußabdruck deutlich verringert. Seit Januar 2017 dürfen wir sagen ,wir handeln klimaneutral’“, so Florian Kempf. Bis Ende 2018 sollen 70 weitere Filialen mit Solaranlagen ausgestattet werden und auch das Netz von Elektrotankstellen möchte der Discounter weiter ausbauen. Auf dem Foto (v.l.): Dr. Peter Burauel, Zukunfs-Campus des Forschungszentrums Jülich, René Wasmer, Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme (SQS), Lisa Wagner, Aldi Süd, Felix Müller, SQS, Dr. Sied Sadek, DQS CFS GmbH.    Bild und Quelle: Aldi Süd     (April 2018, Autor: Olaf Behnel)

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