Dr. Oetker will durch Zukäufe wachsen


Das Geschäftsjahr 2017 schloss die Oetker-Gruppe mit einem operativen Umsatzwachstum von 4,6 Prozent ab. Nach dem Verkauf der Reederei Hamburg Süd will das Unternehmen künftig durch gezielte Zukäufe wachsen und kurz- bis mittelfristig wieder auf das gleiche Umsatzniveau kommen, das der Konzern vor dem Verkauf der Reederei-Sparte hatte, wie Dr. Albert Christmann (Bild Mitte), persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, am Dienstag in Bielefeld erklärte. Durch den Verkauf der Hamburg-Süd habe sich der Umsatz der Oetker-Gruppe zwar zunächst nahezu halbiert, die Liquidität der Gruppe sei dadurch jedoch deutlich gesteigert worden. Diesen Freiraum wolle man nutzen, um die Gruppe zukunftsfähig aufzustellen.

Insgesamt erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 11,6 Milliarden Euro. Auf das Geschäftsfeld Nahrungsmittel, das sich aus Dr. Oetker, der Martin-Braun-Gruppe und der Conditorei Coppenrath & Wiese zusammensetzt, entfielen dabei gut 3,1 Milliarden Euro, was einem Geamtwachstum von 2,1 Prozent entspricht. Die Conditorei Coppenrath & Wiese konnte die Umsatzerlöse um 3,2 Prozent steigern konnte. Die Martin-Braun-Gruppe, zu der unter anderem die Tiefkühlbäckereien Wolf Butterback und Diversi Foods gehören, konnte gar ein Umsatzplus von 11 Prozent verzeichnen, was allerdings auch durch Akquisitionen erklärt werden kann. Auch für 2018 geht der Konzern laut Christmann von einem Umsatzwachstum aus, auch wenn das Auslandsgeschäft durch viele Wechselkursturbulenzen erschwert werde.     Quelle & Bild: Dr. Oetker KG   (Juni 2018, Autor: Michael Berkemeier)

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