Sommerwetter befeuert Eisumsatz


Die GfK zieht in ihrem Consumer Index für das erste Halbjahr 2018 eine positive Bilanz sowohl für Food & Getränke insgesamt (Umsatz: +2,4 %) als auch für Tiefkühlkost (+2,6 %). Speiseeis erzielte als einziges TK-Segment in diesem Zeitraum zweistellige Umsatzzuwächse (+11,6 %). Mengenmäßig steht ein Plus von fast sieben Prozent zu Buche. Die Hauspackungen liegen dabei laut GfK in der Umsatzentwicklung noch vor den Multipackungen. Treiber beim Speiseeis sind neben einer gestiegenen Kauffrequenz (5,8-mal im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zu 5,5-mal im ersten Halbjahr 2017) auch häufigere Wiederkäufe. In den ersten sechs Monaten des Jahres haben bereits vier von fünf Haushalten mindestens zweimal in die Eistruhe gegriffen, so die GfK.

Backwaren aus der Tiefkühltruhe entwickeln sich ebenfalls überdurchschnittlich zur Gesamtkategorie TKK. Hier sind aber nicht die Einkaufshäufigkeiten ausschlaggebend, obwohl zum Beispiel TK-Brötchen dabei leichte Zuwächse haben. Im Durchschnitt greift ein Haushalt pro Halbjahr fünfmal zu TK-Brötchen und fast zwei Drittel sind bis dahin bereits „Wiederholungstäter“. Hervorzuheben sind insbesondere TK-Kuchen, die im ersten Halbjahr 2018 sowohl auf Mengen- als auch auf Wertbasis zweistellige Umsatzzuwächse erreichen. „Neue Angebote und erweiterte Ranges machen es möglich und treffen den Nerv der Verbraucher“, so die GfK.

Von den restlichen TKK-Teilmärkten waren TK-Kartoffelprodukte und TK-Pizza & -Snacks im Juni erfolgreich. Bei den TK-Kartoffelprodukten, die im Juni ein Umsatzplus von fast sieben Prozent erzielten, ragten dabei die TK-Kartoffelspezialitäten heraus (+12,5 %). Bei der beliebten TK-Pizza (+7,1%) liefen die Umsätze im Juni deutlich besser als im Vorjahr, und auch der Bereich der TK-Snacks hat im Juni eine sehr gute Entwicklung hingelegt (+20,1 %). Treibende Kraft für die gute Umsatzbilanz bleibe witterungsbedingt das Speiseeis, resümiert die GfK; schließe man Eis aus, bleibe ein zartes Umsatzplus von 0,7 Prozent übrig.   Foto: pixabay.de   (August 2018, Autor: Thomas Hillmann)   Quelle: GfK

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