Tiefkühlfisch fällt auf Platz zwei


Auch 2017 entwickelte sich die Gesamtnachfrage nach Fisch und Meeresfrüchten weitgehend positiv. Das gab das Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ) auf seiner Jahrespressekonferenz in Hamburg bekannt. Nach dem Anstieg 2016 fiel der Fischverbrauch im letzten Jahr jedoch von 14,4 auf 13,5 Kilogramm pro Kopf. Die Gesamtausgaben für Fisch und Meeresfrüchte stiegen hingegen mit 3,9 Milliarden Euro (2016: 3,8 Milliarden Euro) erneut auf einen neuen Rekordwert. Damit griffen die Verbraucher mit einem Plus von 2,6 Prozent für Fisch und Meeresfrüchte erneut tiefer ins Portemonnaie.

Auch die Einkaufsmenge im LEH stieg von 410.423 Tonnen (2016) auf 413.496 Tonnen im Jahr 2017 wieder an, ein Plus von 0,7 Prozent. Einen Rückschlag musste Tiefkühlfisch hinnehmen: In der Rangfolge der beliebtesten Fischprodukte fiel er mit einem Marktanteil von 25 Prozent (2016: 27 %) hinter die Produktgruppe „Konserven und Marinaden“ mit 28 Prozent (2016: 26 %) auf Platz zwei zurück. Keine Veränderungen gab es 2017 in der Rangliste der wichtigsten Speisefische auf dem deutschen Fischmarkt. Beliebtester Speisefisch der Deutschen bleibt Lachs, der mit 19 Prozent wieder den höchsten Marktanteil hat, gefolgt von Alaska-Seelachs (17,5 %) und Hering (16,2 %). Die größte Menge an Fisch und Meeresfrüchten setzen in Deutschland 2017 wieder die Discounter um. Mit 48,6 Prozent erreichten sie knapp die Hälfte der Einkaufsmenge und entsprachen damit dem Ergebnis aus dem Vorjahr. Mit 53 Prozent liegt der Anteil des Discounthandels am gesamten TK-Fisch-Verkauf in Deutschland fast auf Vorjahresniveau (54 %).   Quelle: FIZ    Bild: pixabay   (September 2018, Autor: Olaf Behnel)

 

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