Alaska-Lachs: Mehrheit bleibt beim MSC-Ausstieg

Die Mehrheit der Lachsverarbeiter in Alaska bleibt dabei, aus dem MSC auszusteigen. Das bekräftigten sie in einem offenen Brief an die Presse. Daran werde auch der Vorstoß der Purse Seine Vessel Owners Association (PSVOA) nichts ändern, die als MSC-Partner für Lachs in Alaska eine erneute Zertifizierung anstrebt (minus 18 berichtete). Der Brief wurde von 27 Lachsverarbeitern in Alaska unterzeichnet, die nach eigenen Angaben rund 80 Prozent des in Alaska gefangenen Lachses verarbeiten. „Wir glauben, dass der Schritt, sich aus dem MSC-Lachs-Programm zurückzuziehen, im besten Interesse von Alaskas Lachswirtschaft ist“, heißt es in dem vom Alaska Seafood Marketing Institute (ASMI) weitergeleiteten Schreiben. „In diese Wirtschaft haben wir stark investiert, für die Zukunft Alaskas, unserer Fischer, ihrer Familien und unserer Firmen.“

Das Schreiben wurde namentlich unterzeichnet von Vertretern der Firmen 10th & M Seafoods, Alaska General Seafoods, Alaska Glacier Seafood, APICDA (Bering Pacific), Alaska Protein Recovery, Boreal Fisheries, Inc.,  E.C. Phillips & Sons, E&E Foods, Favco, Inc., Great Pacific Seafood, Great Ruby Fish Company, Icicle Seafoods, Icy Strait Seafood, Inlet Fish Producers, Inc., J & R Fisheries, Kwik’PaK Fisheries, Naknek Family Fisheries, North Pacific Seafoods, Ocean Beauty Seafoods, Pacific Seafood Kodiak, Peter Pan Seafoods, Seafood Producers Coop, Snug Harbor Seafoods, Triad Fisheries, Trident Seafoods, Ugashik Wild Salmon Co. und Yukon Gold.   Foto (Website-Ausriss): ASMI   (Mai 2012 jr)   Quelle: ASMI