Frosta kämpft mit Preisdruck

Der Umsatz der Frosta AG ging in den ersten vier Monaten des Jahres 2012 um 3 Prozent zurück. Verantwortlich dafür waren die Bereiche Foodservice und Handelsmarken in Deutschland, teilt das Unternehmen in einer Zwischenmitteilung mit. Die Marke Frosta habe sich im Segment Tiefkühlobst sehr positiv neu positionieren und bei Fertigerichten in Deutschland und TK-Fisch in Polen die führende Marktposition behaupten können. Der Überschuss liege in den ersten Monaten 2012 unter dem des Vorjahres. Die Finanzlage sei solide und die Eigenkapitalquote sei gestiegen. Frostas Erwartungen für die kommenden Monate sind von Unsicherheiten geprägt: „Die Preissituation bei unseren Rohwaren ist weiterhin angespannt. Die Wettbewerbssituation ist hart, da ein neuer Anbieter für Tiefkühlfisch in den Markt eingetreten ist.“ Um den Preisdruck zu erwidern, arbeite Frosta seit Jahresbeginn an signifikanten Kosteneinsparungen. Für den weiteren Geschäftsverlauf 2012 sei keine konkrete Prognose möglich: „Das Vorjahresergebnis zu halten ist eine Herausforderung.“   Archivfoto (Rüdiger): Frosta TK-Verarbeitung   (Mai 2012 jr)   Quelle: Frosta