Vions Gewinne waren 2011 enttäuschend

Die Vion Food Group hat 2011 ihren Gesamtumsatz um 7 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro gesteigert. Gleichzeitig standen die Ergebnisse stark unter Druck, wie die Konzernzentrale im niederländischen Eindhoven weiter mitteilt: Das Betriebsergebnis (EBITA) sank um 53 Prozent auf 90 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag bei 14 Millionen Euro. „Vion hat 2011 hohe Einkaufspreise für Schweine und Rinder bezahlt, die wir leider bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage auf den Absatzmärkten nicht in die Preise einfließen lassen konnten“, erklärte der CEO und Vorstandsvorsitzende Dr. Uwe Tillmann. „Infolgedessen haben wir 2011 zu magere und somit enttäuschende Finanzergebnisse erzielt.“

Die Entwicklung und Einführung von Produkten mit höherer Wertschöpfung sei 2011 erfolgreich fortgesetzt worden, beschreibt der gerade erschienene Geschäftsbericht 2011. In Partnerschaft mit Lieferanten und Kunden seien Food- und Ingredientsprodukte auf den Markt gebracht worden, bei denen Qualität, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Tierwohl an erster Stelle stünden. Vion arbeitet mit verschiedenen Marktkonzepten für Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch sowie mit Convenience-Produkten wie Hamburgerkonzepten (Foto) und „Hackplus“, ein Fleischprodukt mit pflanzlichem Eiweiß. Doch nicht nur Fleischprodukte gehören zum Konzern. Oerlemans Foods, ein Produzent tiefkühlfrischer Kartoffel-, Obst- und Gemüseprodukte, habe den Absatz außerhalb Europas weiterentwickelt. Der Markt in Westeuropa sei stabil gewesen und Osteuropa habe ein leichtes Wachstum verzeichnet.   (Mai 2012 jr)   Quelle: Vion