Kemper: Qualitätserhalt trotzt Kostenexplosion

Weiterhin keine Ruhe an den Rohstoffmärkten. „Die Karl Kemper Convenience GmbH wird aber trotz der nachhaltig steigenden Rohstoffpreise sowie stetig anwachsender Energie-, Logistik- und Lohnkosten die hohen Ansprüche an Qualitätssicherung, vertrauenswürdige Lieferperformance und innovative, bedarfs- und lösungsorientierte Produktentwicklung weiterhin gewährleisten“, verspricht das Borkener Produktionsunternehmen. Als Konsequenz werde es zum 1. Oktober 2012 die Verkaufspreise anpassen. Insbesondere die Beschaffungskosten für die Produktgruppe Fleisch und Geflügel seien drastisch angezogen. Gewürze seien um bis zu 100 Prozent teurer. Der Weißkohlpreis sei 2012 um 26 Prozent gestiegen: „Damit ist Kohl, ein Hauptgeschäft von Karl Kemper, um 50 Prozent teurer als noch 2010.“ (Archivfoto: Karl Kemper Kohlrouladen-Produktion)

„Wer bei dem steigenden Kostenniveau seine Preise nicht anpasst, muss an Qualität, Logistikzuverlässigkeit oder sogar am Geschmack sparen“, erläutert der geschäftsführende GesellschafterThomas Suwelack. „Dies wäre weder im Sinne von Karl Kemper noch der Kunden oder Händler.“ Auch in Zukunft werde Karl Kemper seiner Philosophie treu bleiben, bei der Produktentwicklung trotz der hiermit verbundenen Kosten auf Zusatzstoffe soweit wie möglich zu verzichten: „Zum Beispiel enthält das komplette Vegeta Sortiment mit über 80 Artikeln keine Zusatzstoffe, die auf Speisekarten zu deklarieren sind. Zusätzlich ist die so genannte Ersatzwürze Hefeextrakt aus allen Vegeta Rezepturen eliminiert worden. So wird dem ständig wachsenden Ernährungsbewusstsein der Verbraucher Rechnung getragen und der Bedarf an möglichst nachhaltig hergestellten Produkten gedeckt.“ Auch dem wachsenden Kreis von Menschen mit Lebensmittel-Allergien werde mit Vegeta und zahlreichen anderen Kemper Artikeln eine verträgliche Produktvielfalt offeriert. 

Als weiteres Versprechen an die Verbraucher wird Karl Kemper trotz der steigenden Rohwarenpreise den hohen Anteil nachhaltig erzeugter Rohwaren nicht reduzieren, sondern, im Gegenteil, weiter ausbauen. „Denn Experten der Lebensmittelbranche bestätigen, dass der kundenseitige Bedarf an nachhaltig erzeugten Produkten stärker zunimmt als das Angebot“, heißt es aus Borken.   (Juli 2012 jr)   Quelle: Karl Kemper