Klimabilanz: Tiefkühlkost nicht negativ

Aus Klimaschutzgründen spricht nichts gegen Tiefkühlkost. Das belegt eine Klimabilanz-Studie, die das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti), Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut durchgeführt hat. Bei Produktion, Lagerung, Transport und Verbrauch von Tiefkühlkost fallen nicht mehr klimaschädliche Stoffe an als beim Selberkochen oder der Verwendung von Konserven oder Chilled Food. Hingegen hat das individuelle Verhalten der Verbraucher bei jeder Angebotsform erhebliche Auswirkungen.

Die Studie hat sich eingehend mit den fünf Produktkategorien Pizza, Fertiggerichte, Brötchen, Gemüse und Kartoffelprodukte befasst. „Die Klimabilanz von Tiefkühlkost ist vergleichbar mit der anderer Angebotsformen wie selbst zubereiteten Lebensmitteln oder (un)gekühlten Produkten aus Dose und Glas“, berichten dti und Öko-Institut übereinstimmend. Die Umweltauswirkungen der Distribution, also von Transport und Lagerung, seien zudem in allen untersuchten Produktgruppen sehr viel geringer als bisher angenommen. Unabhängig von der Angebotsform haben die Rezeptur und die Lagerung und Zubereitung in den Haushalten den größten Einfluss auf die jeweilige Klimabilanz der Produkte. – Einen ausführlichen Bericht darüber finden Sie in der September-Ausgabe von minus 18, die am 14. September erscheint, sowie unter nachstehendem Quellen-Link.  Website-Ausriss: dti    (Sept. 2012 jr)   Quelle: dti