Geflügelhalter schneiden bei Spot-Audits gut ab

Gute Ergebnisse von QS-Spotaudits bei deutschen Geflügelhaltern: „Korrekturpflichtige Abweichungen gab es in lediglich zwei Prozent der Fälle, für 82 Prozent der unangekündigten Kontrollen wurde hingegen die Bestnote vergeben“, erklärte Leo Graf von Drechsel, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelzüchter (ZDG). „Unter den bislang überprüften 669 Betrieben sind 307 Putenhaltungen, 329 Hähnchenhaltungen und 32 Pekingentenhaltungen, die anhand von 18 in einem Prüfkatalog festgelegten Kriterien kontrolliert wurden.“

In lediglich 282 Fällen der 12.024 Einzelbewertungen habe es korrekturpflichtige Abweichungen gegeben, die vor allem die Prüfpunkte „Betriebshygiene von Gebäuden und Anlagen“, „Biosicherheit“ und bei einigen Entenbetrieben den Prüfpunkt „Notstromaggregat und Alarmanlage“ betroffen hätten. In diesen Fällen seien mit den Haltern Korrekturmaßnahmen vereinbart. An drei Standorten habe es daraufhin bereits ein zweites Spotaudit mit positivem Ergebnis gegeben. „In lediglich einem einzigen Fall gab es eine K.o.-Bewertung und den entsprechenden Entzug der Lieferberechtigung“, so der ZDG-Präsident. „Hier hatte der zu überprüfende Betrieb das Spotaudit verweigert.“   (Nov. 2012 jr)   Quelle: ZDG