Salz-Leitlinie für die Tiefkühlindustrie

Die deutsche Tiefkühlindustrie setzt sich für eine weitere Reduzierung des Salzgehalts in TK-Produkten ein. Eine entsprechende Leitlinie „Salz“ haben jetzt QM-Manager der TK-Industrie auf dem 3. Qualitätsforum  des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti) in Köln verabschiedet. In der Leitlinie heißt es, man wolle mit diesem Schritt aktiv zum gesellschaftlichen Ziel beitragen, den Salzkonsum der Verbraucher zu senken. Entsprechend werde die laufende Initiative der mit dem dti verbundenen Unternehmen zur Senkung der Salzgehalte in den Produkten nachhaltig fortgesetzt. Dies könne allerdings auf Produktseite ohne Qualitätsverlust nur gelingen, wenn das „Weniger an Salz“ zielgerichtet und schrittweise erfolge. So habe man zum Beispiel bei Klößen und bei Pizza durch neue Gewürz- und Kräuterkombinationen eine Salzreduktion erreicht.

Salz steht im Verdacht, zu „Volkskrankheiten“ wie Bluthochdruck beizutragen. Nach aktuellen Untersuchungen liegen 86 Prozent der männlichen und 58 Prozent der weiblichen Verbraucher beim Salzkonsum über dem empfohlenen Richtwert von 6 Gramm pro Tag, hieß es auf dem dti-Qualitätsforum. Die höchste Zunahme wurde dabei bei Jugendlichen festgestellt, die Salzwerte von 9,4 Gramm pro Tag erreichten. (Dez. 2012 ari)   Quelle: minus 18