Yi-Ko Holding kauft Burger King GmbH


Burger King Worldwide hat seine 100-prozentige Tochter Burger King GmbH an die Yi-Ko Holding aus Stade verkauft. Die Besitzer der Holding, Ergün Yildiz und Alexander Kolobov, übernehmen damit 91 Burger-King-Restaurants und steigen somit in Deutschland zum größten Franchisenehmer der Fast-Food-Kette auf. Zur Höhe der Verkaufssumme äußerten sich beide Parteien nicht.

Yildiz und Kolobov haben sich verpflichtet, weitere Filialen zu eröffnen. Nach Angaben der Anwaltskanzlei Graf von Westphalen, die Kolobov bei der Transaktion beriet, sollen in den nächsten fünf Jahren mindestens 100 Burger-King-Restaurants unter der Regie der Yi-Ko entstehen. Darüber hinaus haben sich Yildiz und Kolobov dazu verpflichtet, insgesamt 57 Restaurants in den nächsten 18 Monaten zu modernisieren.

„Deutschland ist unser größter Markt außerhalb der USA“, erklärt José Cil, Präsident EMEA von Burger King Worldwide, „und wir glauben, dass dieser Markt immer noch erhebliches Potenzial für unsere Marke besitzt.“ Cil geht davon aus, dass Yildiz und Kolobov mit ihrer langjährigen Erfahrung die perfekten Partner für den Ausbau und die Modernisierung von Burger King in Deutschland sind. Kolobov gilt als die treibende Kraft hinter der Expansion der Burger-King-Restaurants in Russland. In den letzten drei Jahren hat er über 100 Filialen des McDonalds-Rivalen eröffnet. Yildiz ist seit über zehn Jahren als Franchisenehmer von Burger King, KFC und Vapiano tätig. Die Yi-Ko Holding wurde extra für die Übernahme gegründet.

„Wir sind begeistert über die Möglichkeit, zu Deutschlands größtem Franchisenehmer für Burger King aufzusteigen und damit einen Beitrag zum Wachstum der Marke in diesem wichtigen Markt zu leisten“, erklärt Yildiz, der als CEO der Yi-Ko Holding fungiert. Burger King ist in Deutschland mit über 160 Franchisenehmern vertreten, die mehr als 700 Restaurants betreiben.   Bild: BURGER KING   (Mai 2013, mh)   Quelle: Burger King Worldwide