Aus Pinguin Lutosa wird Greenyard Foods

Pinguin Lutosa benennt sich um. Ab dem 1. September wird die belgische Lebensmittelgruppe unter dem Namen Greenyard Foods firmieren. Damit will das Unternehmen seine Wachstumsstrategie mit Fokus auf die Produktion und Vermarktung tiefgekühlter und dosenkonservierter Früchte und Gemüse sowie auf Fertigprodukte unterstreichen.

„Nach dem Verkauf von Lutosa an McCain konnten wir den Namen nicht weiter führen“, erklärt CEO Marleen Vaesen. „Daher haben wir beschlossen, nach einem neuen Namen zu suchen, damit deutlich wird, dass ein neues Unternehmen entsteht.“

Das neue Unternehmen will insbesondere durch Zukäufe weiter wachsen. Der Fokus liegt hierbei auf dem Erwerb weiterer Produktionsstätten. Ein erster Schritt ist die Unterzeichnung eines Vertrags mit UFM, durch den Greenyard Foods alle Anteile an den Unternehmen D’Aucy Polska und Bajaj Hutoipari aus Ungarn erhält.

Darüber hinaus werden die Belgier durch den Deal auch die Mehrheit bei den französischen Unternehmen Vallée de la Lys und Moréac Surgelés erhalten. UFM bleibt hier jedoch mit 34 Prozent Anteilseigner. Der Vertrag soll noch im Juni unterzeichnet werden.

Des Weitern soll die bei Padley Vegetables gemietete Produktionsstätte im englischen Boston gekauft werden. Laut CEO Vaesen befinden sich die Verhandlungen hierzu in einem fortgeschrittenen Stadium. Um die Akquisitionen stemmen zu können, soll über eine Anleihe frisches Geld ins Unternehmen fließen.

Insgesamt will sich Greenyard Foods effizienter aufstellen. So wird erwartet, dass sich der Erwerb weiterer Produktionsstätten positiv auf den Cash Flow auswirken wird, da Mietkosten entfallen. Um das Umlaufkapital in der kapitalintensiven Früchte- und Gemüseverarbeitung zu reduzieren, wurden zudem verschiedene Programme gestartet. Zuletzt sollen auch Geschäftsprozesse effizienter organisiert werden. Dafür will Greenyard Foods in die eigenen Mitarbeiter investieren.   Website-Ausriss: Greenyard Foods   (Juni 2013, mh)   Quelle: Greenyard Foods