Pinguin Lutosa schreibt schwarze Zahlen

Pinguin Lutosa schreibt nach einem Verlust von 14,1 Millionen Euro aus dem Geschäftsjahr 2011/2012 wieder schwarze Zahlen. Die Belgier verbuchen einen Gewinn von 11,6 Millionen Euro. Die Rückkehr in die Gewinnzone verdankt Pinguin in erster Linie dem guten Ergebnis in der Tiefkühlkostsparte, das auch auf den Erwerb der CECAB-Aktivitäten in diesem Bereich zurückzuführen ist. Doch auch die Akquisition der Scana Noliko Gruppe hat sich ausgezahlt.

Der Absatz stieg im vergangenen Geschäftsjahr, das am 31. März endete, um 5,2 Prozent auf 876 Millionen Euro. Mit 407,7 Millionen Euro macht der Bereich Tiefkühlkost den größten Anteil aus. Scana steuert zu dem Ergebnis 204,4 Millionen Euro bei. Das Segment Kartoffeln kommt auf 264,4 Millionen Euro. Zu berücksichtigen ist, dass wegen des Wechsels des Geschäftjahresturnus im Jahr 2011 ein Zeitraum von 15 Monaten mit dem eines Jahres verglichen wird.

Ähnlich sieht es aber auch bei den übrigen Geschäftszahlen aus. Das wiederkehrende EBITDA (REBITDA) stieg um 22 Prozent von 53,3 auf 65 Millionen Euro. Knapp ein Drittel, nämlich 21,3 Millionen Euro, steuert die Tiefkühlkostsparte bei, deren REBITDA sich damit fast verdoppelt hat.

Auch das EBITDA konnte zulegen. Es kletterte um 22,6 auf 61,9 Millionen Euro. Hier ist der Einfluss durch die Übernahme der CECAB-Aktivitäten im Tiefkühlkostbereich besonders deutlich. Betrug das EBITDA im vorletzten Geschäftsjahr nur 2,2 Millionen Euro, stieg es nun auf 19,9 Millionen Euro an. Dagegen sank das EBITDA der Kartoffelsparte um 7 Millionen auf 19,7 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge beträgt im Vergleich zum Betriebsergebnis 6,8 Prozent. Im vorherigen Geschäftsjahr betrug sie 4,6 Prozent.   Website-Ausriss: PinguinLutosa   (Juni 2013, mh)   Quelle: Pinguin Lutosa