Ernährungsindustrie: Wachstum stabil, Impulse fehlen

Die Ernährungsindustrie kann auf ein stabiles Wachstum im zweiten und dritten Quartal des Jahres zurückblicken. Gleichwohl fehlen der Branche Wachstumsimpulse. Das geht aus dem Konjunkturbericht 02/2013 der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hervor. Dennoch herrscht Zuversicht.

Im zweiten Quartal 2013 erzielte die Ernährungsindustrie einen Umsatz von 43,1 Milliarden Euro. Das bedeutet eine Wachstum von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Zuwachs ist jedoch rein preisbedingt. Real sanken die Umsätze um 0,2 Prozent. Im Juli und August 2013 verbesserte sich die Umsatzentwicklung der Branche nur leicht im Vergleich zum vorangegangenen Quartal. Preisbereinigt schlägt ein minimales Umsatzplus von 0,5 Prozent zu Buche.

Der Grund dafür sind fehlende Wachstumsimpulse. Steigende Produktionskosten, saisonale und witterungsbedingte Schwankungen bei Angebot und Nachfrage sowie wachsende Verbraucheranforderungen bestimmen laut BVE das Marktumfeld. Hinzu kommen erschwerte Bedingungen im Exportgeschäft durch eine schwache Konsumstimmung in wichtigen Absatzmärkten.

Dennoch blickt der BVE mit Zuversicht in die Zukunft und macht dies am Ifo-Geschäftsklimaindex fest. Zwar blieben die Geschäftserwartungen insbesondere im zweiten Quartal des Jahres verhalten. Doch im dritten Quartal stiegen die Geschäftserwartungen laut BVE deutlich an. „Zuversicht auf neue Wachstumsimpulse
in den nächsten sechs Monaten ist damit gegeben“, schreibt der Verband in seinem Konjunkturbericht. Der Bericht kann bis Ende November hier heruntergeladen werden.   Website-Ausriss: BVE   (November 2013, mh)   Quelle: BVE