Niederländischer Geflügelsektor organisiert sich neu

Nachdem die niederländische Regierung das Aus für die Wirtschaftsgruppe Geflügel und Eier (PPE) aus Zoetermeer beschlossen hat, organisiert sich der Geflügelsektor neu. Geplant sind drei Stiftungen, die wesentliche Aktivitäten der PPE fortführen sollen.

Die PPE wird zum 1. Januar 2014 offiziell ihre Arbeit beenden. Letzte Projekte werden im Laufe des nächsten Jahres noch abgeschlossen. Seit dem Beschluss der Regierung vor einem Jahr suchen die niederländischen Bauernverbände LTO-NOP und NVP sowie Nepluvi, die Vereinigung der Schlachtereien, und Anevei, die Vereinigung der Eierhändler, nach einer gemeinsamen Lösung.

In Zukunft werden drei neue Stiftungen die organisatorischen Aktivitäten der PPE übernehmen: die Stichting Pluimned für den Geflügelfleischsektor, die Stichting Ovoned für den Eiersektor und die Stichting Avined, die als Dachorganisation fungieren soll. Sie wird das niederländische Qualitätssicherungs-System der Geflügelwirtschaft verwalten sowie das Tiergesundheits-Monitoring übernehmen. Die Stiftungen werden in Houten sitzen.

„Ich freue mich, dass die Vertreter der niederländischen Geflügelwirtschaft gemeinsam das Fundament für eine gute Neuorganisation der Branche geschaffen haben“, erklärt PPE-Sekretär Ben Dellaert (Foto), „und ich habe großes Vertrauen darin, dass wir weitere noch wichtige Punkte ebenfalls zukunftsfähig lösen werden“. So ist bislang die Finanzierung von Praxisuntersuchungen ab 2014 noch ungeklärt.   Bild: PPE   (Dezember 2013, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: PPE