Shrimp-Markt entspannt sich langsam

Nachdem die Preise für Shrimps auf dem Weltmarkt zuletzt konstant auf hohem Niveau verharrten, sind seit Ende März fallende Preise zu verzeichnen. Dies berichtet Globefish, der Fisch-Informationsdienst der Welternährungsorganisation (FAO). Die geringe Nachfrage auf dem wichtigsten Markt, den USA, aber auch durch die EU und Japan, führe zu den sinkenden Preisen.

Vorhersagen gehen zudem für den bevorstehenden Sommer von einer zunehmenden Verfügbarkeit von Garnelen aus. Neuste Prognosen gehen alleine für Thailand von einer Produktion von rund 400.000 Tonnen gefarmter Shrimps aus, entgegen ursprünglicher Schätzungen von etwa 300.000 Tonnen. Auch in Indien, Vietnam und anderen für den deutschen Markt wichtigen Produktionsländern wird mit einer größeren Ernte als 2013 gerechnet. Aber auch die Latein- und Südamerikanischen Produzenten – allen voran Ecuador – berichten von guten Beständen und sinkender Nachfrage. Weltweit bleibt Vannamei die am stärksten gezüchtete Art.   Bild: nito-fotolia (Autor: Michael Berkemeier, Juni 2014) Quelle: Globefish