Marke, Handelsmarke oder beides herstellen?

Handelsmarken sind auf dem Vormarsch, doch Marken werfen für ihre Hersteller in der Regel immer noch mehr Rendite ab. Das ist eine Erkenntnis aus der aktuellen Studie „Die Konsumgütergüterindustrie im Spannungsfeld Private Label vs. Marken“ von Dr. Wieselhuber & Partner (W&P). Für sie wurden 85 deutsche Unternehmen aus den Segmenten Food, Fast Moving Consumer Goods sowie Non-Food qualitativ und quantitativ bewertet. Klares Ergebnis: Unternehmen, die hauptsächlich Handelsmarken herstellen, erzielen im Durchschnitt eine geringere Wertsteigerung als Markenartikelhersteller. Hybrid-Unternehmen, bei denen sich Marken und Handelsmarken bewusst und gezielt ergänzen, um Synergien bei Vermarktung und Leistungserstellung zu realisieren, bewegen sich mittlerweile auf dem Niveau von reinen Markenartikel-Herstellern. Während reine Handelsmarken-Hersteller eine Kapitalrendite von 8 Prozent erzielen, erreichen reine Markenartikler und echte Hybrid-Unternehmen Renditen von über 10 Prozent (Return on Capital employed). Die 44-seitige Studie steht hier im Internet gegen eine „Schutzgebühr“ von 100 Euro zum Download zur Verfügung.   (Oktober 2014, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: W&P