Metro und Schaper starten neues Zustellkonzept

Am 6. November stellten Metro Cash & Carry Deutschland und C+C Schaper im umgebauten Zustelldepot Weiterstadt das neue Zustellkonzept Food Service Distribution (FSD) vor. Vorgesehen ist, die Belieferung als eigenständiges Geschäftskonzept zu etablieren, das weitgehend unabhängig von den Abläufen des Cash-&-Carry-Geschäfts gesteuert wird. Damit einher gehen eine Fokussierung des Sortiments sowie eine Neuausrichtung der Belieferungspreise am Wettbewerb.

Ab sofort laufen alle Fäden in der Region Frankfurt im Zustelldepot in Weiterstadt zusammen. Von dort aus werden Metro- und Schaper-Kunden gemeinsam beliefert. Das Depot erhält dafür eine eigene Aufbauorganisation. Ein spezialisiertes Kundenmanagement betreut ausschließlich Zustellkunden und vermarktet das Belieferungssortiment. Aufträge werden in einem separaten Bestellbüro abwickelt.

Ein zentraler Baustein von FSD ist die Fokussierung des Sortiments: Aktuell handelt es sich um rund 5.000 Produkte, die perspektivisch auf 8.000 Produkte erweitert werden. Artikel, die nicht zum FSD-Sortiment gehören, erhalten die Kunden jeweils mit ihrer übernächsten Lieferung. Auch die Preisgestaltung wird neu aufgestellt: Die Belieferungspreise werden von den Großmarktpreisen entkoppelt und stärker an denen der Zustellwettbewerber ausgerichtet.

Im auf 5.000 Quadratmeter Fläche erweiterten Zustelldepot informierten sich Kunden, Lieferanten sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft über die Veränderungen im Belieferungsmodell. Beide Unternehmen wollen nicht ausgeschöpfte Wachstumspotenziale in der Belieferung heben. „Die Erfolgsformel dafür lautet: Umsatzpotenziale erschließen, Kosten reduzieren und die Kundenzufriedenheit steigern“, erklärt Richard Hesch, Geschäftsführer Belieferung & Multichannel bei Metro Cash & Carry.   Bild: METRO Cash & Carry   (November 2014, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: METRO Cash & Carry