Ostdeutsche essen mehr Geflügel als Westdeutsche

Drei von vier Ostdeutschen essen mindestens einmal pro Woche Geflügelfleisch. Das geht aus dem neuen „Geflügel-Atlas“ hervor, den der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) erstmals vorstellt. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 69 Prozent. Der Atlas gibt Auskunft darüber, wo und von wem in Deutschland am meisten Geflügelfleisch konsumiert wird und was den Deutschen beim Geflügelfleisch besonders wichtig ist. Die repräsentative Umfrage im Auftrag des ZDG führte TNS Emnid durch. Demnach ist Mecklenburg-Vorpommern Deutschlands Geflügelland Nummer 1.

Laut der Umfrage essen 83 Prozent der Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns mindestens einmal pro Woche Geflügelfleisch und damit am häufigsten in Deutschland, gefolgt von Brandenburg, Thüringen und Schleswig-Holstein. Schlusslichter sind Baden-Württemberg und Bayern. Hier greifen 61 Prozent der Menschen wöchentlich zu Geflügel.

Der Geflügel-Atlas macht nicht nur deutlich, dass Ostdeutsche häufiger Geflügel verzehren als Westdeutsche, sondern auch, dass junge Menschen mehr Geflügel essen als ältere: So steht bei 80 Prozent der 14- bis 29-Jährigen mindestens einmal pro Woche Geflügel auf dem Speiseplan – Tendenz steigend.

Große Relevanz bei der Einkaufsentscheidung hat das Kriterium der deutschen Herkunft des Geflügelfleisches: Für 84 Prozent der Deutschen ist die Herkunft des Geflügels aus Deutschland von großer und nur für drei Prozent von geringer Bedeutung. Zudem ist für 92 Prozent der Befragten kaufentscheidend, dass Geflügel einen Beitrag zu einer gesunden Ernährung leistet. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.geflügel-atlas.de.   Bild: ZDG   (März 2015, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: ZDG