BVE-Bericht: Ernährungsindustrie stagniert

Die Ernährungsindustrie konnte im vierten Quartal 2014 und ersten Quartal 2015 nicht weiter wachsen. Das geht aus dem Konjunkturbericht der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hervor. Weniger Mengennachfrage im Inland, steigende Verbraucheransprüche, ein schwaches Exportgeschäft, sinkende Verkaufspreise und ein zunehmender Wettbewerbs- und Konsolidierungsdruck ließen die Umsätze sinken.

Im vierten Quartal 2014 erwirtschaftete die Ernährungsindustrie einen Umsatz von 43,3 Milliarden Euro. Damit verzeichnet die Branche einen Umsatzrückgang um vier Prozent. Der Januar und Februar 2015 brachten den Lebensmittelherstellern weiteres Negativwachstum. Die Ernährungsindustrie erzielte einen Umsatz von 25,7 Milliarden Euro, das entsprach einem Rückgang von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Das Kostenniveau in der Lebensmittelproduktion bliebe hingegen hoch, besonders bei Agrarrohstoffen und Energie, aber auch die Lohnkosten stiegen durch geltende Tarifabschlüsse sowie arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, wie die BVE mitteilt. Der Ertragsdruck in der Branche ziehe empfindlich an. Den kompletten Konjunkturbericht der Ernährungsindustrie 01|2015 können Sie hier herunterladen.   Webseiten-Ausriss: BVE   (Mai 2015, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: BVE