Greenyard erzielt positives Nettoergebnis

Nach einem negativen Nettoergebnis aus dem Vorjahr erzielte Greenyard Foods im vergangenen, am 31. März 2015 abgelaufenen Geschäftsjahr ein Plus von 10,8 Millionen Euro. Auch der Umsatz legte zu. Er wuchs um zwei Prozent auf über 635 Millionen Euro. Greenyard-CEO Marleen Vaesen sieht sich aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung in der strategischen Ausrichtung des belgischen Unternehmens bestätigt. Aufgrund gestiegener Betriebsmittelfinanzierungen nahmen jedoch die Schulden von 227 auf knapp 236 Millionen Euro zu.

Zur Umsatzsteigerung trug insbesondere die Konservensparte mit einem Wachstum von 3,7 Prozent bei, während die Tiefkühlsparte um 1,1 Prozent zulegte. Das wiederkehrende EBITDA verbesserte sich um 21,6 Prozent auf 62,6 Millionen Euro. Greenyard führt dieses Ergebnis auf die Effizienzsteigerung und einen stärkeren Fokus auf das Produktportfolio zurück. Die Beendigung von Mietverhältnissen und den damit verbunden Mietzahlungen wirkten sich mit 5,2 Millionen Euro auf das EBITDA-Ergebnis aus. Die EBITDA-Marge stieg von 8,3 auf 9,8 Prozent.

Die Tiefkühlsparte erwirtschafte 65,2 Prozent des Umsatzes. Das Ergebnis wurde durch die Sanktionen gegen Russland beeinflusst. So nahm der Anteil des Russlandgeschäfts in der Tiefkühlsparte von 3,6 Prozent aus dem Vorjahr auf 1,7 Prozent ab. „Der geplante Zusammenschluss mit Univeg und Peatinvest ist der nächste Schritt in der langfristigen strategischen Entwicklung des Unternehmens“, blickt CEO Vaesen in die Zukunft von Greenyard.   Webseiten-Ausriss: Greenyard Foods   (Mai 2015, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: Greenyard Foods