Zu wenig Auswahl bei glutenfreien Süßigkeiten

Einer nicht-repräsentativen Umfrage der Deutschen Zöliakie Gesellschaft (DZG) in Zusammenarbeit mit der schwedischen Tiefkühlbäckerei Almondy zufolge haben Zöliakie-Betroffene zwar keine Probleme, glutenfreie Süßigkeiten im Handel zu erhalten. Sie wünschen sich aber eine größere Auswahl, insbesondere bei Backwaren. Darüber hinaus ergab die Umfrage, dass Zöliakie-Betroffene in Sachen glutenfreier Ernährung eher den Verpackungsangaben trauen als ihrem Arzt.

87 Prozent der befragten Zöliakie-Betroffenen geben an, glutenfreie Süßigkeiten im Supermarkt zu kaufen. Knapp die Hälfte (49,8 Prozent) geht dafür ins Reformhaus und 42,4 Prozent kaufen online ein. Allerdings wünschen sich 887 der 964 Befragten eine größere Auswahl bei Kuchen und Torten, 853 Personen bei Plätzchen und Keksen sowie 791 Befragte bei sonstigem Gebäck wie Croissants, Waffeleis oder Schokoküsse.

Wie Almondy mitteilt, trauen Zöliakie-Betroffene in Sachen glutenfreier Ernährung nicht in erster Linie ihrem Arzt. Nur 468 von 964 Stimmen fielen auf den Mediziner, während 822 Befragte eher der DZG und 854 den Verpackungsangaben vertrauen. Sie gelten laut Almondy mit 68,3 Prozent der Stimmen zudem als wichtigste Informationsquelle, wohingegen nur 9,4 Prozent der Befragten den Arzt als derartige Quelle nannten.

Die Umfrage wurde im April 2015 anlässlich des Welt-Zöliakie-Tages am 16. Mai 2015 durchgeführt. Unter Zöliakie-Betroffenen verstehen die DZG und Almondy nicht nur an Zöliakie Erkrankte, denn die insgesamt 964 Antworten stammen auch von deren näheren Bekannten.   Bild: Almondy   (Mai 2015, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: Almondy