Frosta: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

Der Umsatz der Frosta AG lag in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 um 4 Prozent über dem Vorjahr, berichtet die Bremerhavener Aktiengesellschaft in ihrem Zwischenbericht. Verantwortlich hierfür sei unter anderem das Wachstum im Außerhaus-Geschäft sowie das Wachstum mit der Marke Frosta im In- und Ausland und in allen Segmenten (Gerichte, Gemüsepfannen und Fisch) gewesen. „Durch zahlreiche Innovationen, wie zum Beispiel die ‚Kleinen Mahlzeiten’, weitere vegetarische Gerichte und neue Schlemmerfilet-Varianten konnten die Marktanteile in allen Segmenten gesteigert werden“, heißt es im Bericht. Auch im Bereich Private Label habe der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden können.

Der Jahresüberschuss liege in den ersten neun Monaten des Jahres unter dem Vorjahr, was Frosta im Wesentlichen in den sich verteuernden Rohwaren begründet sieht: „Im Vergleich zum Vorjahr ist der Wert des US-Dollars gegenüber dem Euro wesentlich gestiegen, und wir kaufen einen Großteil unserer Rohwaren in US-Dollar ein. Somit verteuern sich unsere Rohwaren währungsbedingt. Konnten wir diese Entwicklung am Jahresanfang noch durch Währungssicherungen abfedern, so vermindert sie seit den Sommermonaten zunehmend unsere Roherträge.“ Dennoch habe die Die Finanzstruktur weiter verbessert werden Können: „Die Eigenkapitalquote liegt über 50 Prozent.“

Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet Frosta mit einem sich fortsetzenden Umsatzwachstum, erwartet aber aufgrund des währungsbedingten Drucks auf die Roherträge leicht rückläufige Ergebnisse. „Um diesem Trend entgegenzuwirken, müssen die Rohwarenverteue-rungen durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden“, so Frosta. „Angesichts der großen Unsicherheiten ist es zur Zeit nicht möglich, eine Prognose für das Ergebnis des Gesamtjahres abzugeben.“   Website-Ausriss: Frosta AG (zum Vergrößern anklicken)   (Oktober 2015, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: Frosta AG

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