Greenyard: Umsatz steigt, Gewinn sinkt

Greenyard Foods veröffentlicht erstmals seit der Übernahme von Univeg und Peatinvest seine Halbjahreszahlen. Zwar legte der Umsatz zwischen dem 1. April und dem 30. September 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent auf 1,975 Milliarden Euro zu, jedoch fiel die REBITDA-Marge um 14,9 Prozent auf 72,5 Millionen Euro. Während das Ergebnis in den Segmenten „Frische“ (Univeg) und „Andere“ (Peatinvest) innerhalb der Erwartungen liegt, zieht das Kerngeschäft des belgischen Unternehmens die Bilanz nach unten.

Das Umsatzwachstum wird hauptsächlich durch das Frischesegment getrieben, teilt Greenyard mit. Der REBITDA-Verlust ist hingegen auf das Geschäft mit tiefgefrorenem und zubereitetem Obst und Gemüse zurückzuführen. Hier verzeichnet Greenyard im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Verlust von 10,4 Millionen Euro. Insgesamt reduzierte sich die REBITDA-Marge um 12,4 Millionen Euro. Die Gründe für den Rückgang sieht das Unternehmen im starken Wettbewerb und hohen Preisdruck sowie einer Kostenüberschreitung bei der ERP-Implementierung in den französischen Niederlassungen.

Die  Verbindlichkeiten stiegen um 179,1 Millionen auf insgesamt 415,4 Millionen Euro, was unter anderem auf die Übernahmen von Univeg und Peatinvest zurückzuführen ist. Beide Käufe kosteten Greenyard 217,6 Millionen Euro. Dagegen konnten die Verbindlichkeiten im Kerngeschäft um 38,5 Millionen Euro gesenkt werden.

Greenyard weist darauf hin, dass die Integration von Univeg und Peatinvest noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Daher rechnet das Management damit, in den nächsten Monaten weitere Synergieeffekte heben zu können.   Webseiten-Ausriss: Greenyard Foods   (Dezember 2015, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: Greenyard Foods

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.