Zu viel Wasser in Pangasius

Pangasius bekommt weiterhin negative Schlagzeilen. Diesmal in den Niederlanden, einem Haupt-Importland in Europa. Kritisiert wurde in Fernseh- und Zeitungsberichten ein zugefügter Wassergehalt von bis zu 30 Prozent, der in Pangasius-Filets in niederländischen Supermärkten festgestellt worden sei, berichtet Seafood-Journalist Mike Urch auf Seafoodsource.com. Zur Verbesserung der Qualität von Pangasius hatte die Regierung Vietnams, des Hauptproduktionslandes, ein Gesetz verabschiedet, das ab 1. Januar den Glasuranteil auf 10 Prozent und die Gesamtfeuchtigkeit auf 83 Prozent des Produktgewichtes begrenzen sollte, schreibt Urch. Auf Druck der Produzenten sei das Inkrafttreten des Gesetzes jedoch um ein Jahr verschoben worden. Die Produzenten fügten dem Fisch Wasser zu, um einen von den Kunden gefragten Preis unterhalb von 3,18 Euro pro Kilogramm halten zu können. Ein niedriger Preis sei attraktiv, so Urch, aber Pangasius müsse gegenüber Alternativen wie Tilapia und preisgünstigen Meeresfischen auch qualitativ bestehen können.   Archivfoto: minus18   (Dezember 2015, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: SeafoodSource.com

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