US-Congress: Importverbot bei Zwangsarbeit

Als Schritt gegen Sklaverei und Kinderarbeit hat der US-Congress ein Gesetz gegen den Import mit ihnen erzeugter Waren verabschiedet. Es soll unter anderem die Einfuhr von Fischprodukten aus Südostasien verhindern, die von Zwangsarbeitern und Arbeitssklaven gefischt und verarbeitet wurden, berichtet die Nachrichtenagentur The Associated Press (AP). Der britische The Guardian hatte Mitte 2014 aufgedeckt, dass Meereskost aus Thailand zum Teil von entführten und versklavten Menschen gefischt und verarbeitet wurde, die unter unmenschlichen Bedingungen leben mussten. Thailand steht seither unter internationalem Druck von Politik und Handel, gegen diese Zustände vorzugehen. Auch Garnelen in TK-Produkten in Deutschland standen im Juni 2014 mit Sklavenarbeit in Verbindung und wurden vom Handel aus den Tiefkühltruhen genommen. In den USA wird erwartet, dass Präsident Barack Obama das vom Congress beschlossene Gesetz unterzeichnen wird. Neben Seafood aus Südostsasien werden auch Gold von Kinder-Minenarbeitern in Afrika und von misshandelten Frauen in Bangladesch genähte Kleidungsstücke davon betroffen sein.   Foto: Clearviewstock   (Februar 2016, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: The Associated Press

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