Ernährungsindustrie braucht Innovationen

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und das Beratungsunternehmen Ebner Stolz Management Consultants haben eine Studie veröffentlicht, in der sie der Branche sieben Ansätze darlegen, wie Unternehmen in der Ernährungsindustrie die Herausforderungen der Zukunft meistern und signifikantes Wachstum erzielen können. Fest steht: Unternehmen müssen jetzt aktiv und effizient handeln. Nur so können sie laut Studie langfristig dem Ertragsdruck standhalten. Hierfür sind insbesondere Produktinnovationen gefragt.

Die Studie mit dem Titel „Wetterwechsel. Steigender Ertragsdruck in der Ernährungsindustrie – Herausforderungen und Strategien“ belegt, dass 60 Prozent der befragten Unternehmen mit der aktuellen Ergebnislage unzufrieden sind. Eine Trendwende ist nicht in Sicht: 61 Prozent der befragten Top-Entscheider erwarten, dass sich diese Entwicklung in den kommenden drei Jahren fortsetzen wird. „Die Unternehmen sind mit komplexen Herausforderungen konfrontiert: verändertes Verbraucherverhalten, steigende Beschaffungsrisiken, zunehmende Komplexität der Märkte und Prozesse, Konsolidierungs- und Internationalisierungsdruck, wachsende Handelsmacht, gering ausgeprägtes Kooperationsverhalten und wenig Innovationschancen“, erklärt Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der BVE.

Die Studie identifiziert sieben Stellhebel. Dazu gehören unter anderem Produktinnovationen. 81 Prozent der befragten Entscheider sind der Meinung, dass sie ein Schlüssel für künftige Profitabilität sind. Daher müssen Unternehmen der Ernährungsindustrie ein Klima für Innovationen schaffen. Dafür braucht es vor allem eine Optimierung der Produktentwicklungsprozesse, die auch die Lieferanten berücksichtigen, wie 72 Prozent der Befragten meinen. Aber auch die Digitalisierung – Stichwort Industrie 4.0 – wird nach Meinung von 55 Prozent der Befragten die Unternehmen nachhaltig verändern. Die Studie kann hier bis Mittel April 2016 heruntergeladen werden.   Bild: BVE   (März 2016, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: BVE

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