Frosta: Starkes Umsatz-Wachstum

Die Frosta AG wächst in allen Bereichen. Besonders deutlich legte die Marke zu, doch auch bei Handelsmarken, dem unverändert umsatzstärksten Bereich im Portfolio, gab es ein deutliches Plus, berichtete der Vorstand auf der Bilanzpressekonferenz des Tiefkühlkost-Spezialisten in Bremerhaven. Der Gesamtumsatz der Frosta AG mit ihren 2015 über 1.600 Mitarbeitern stieg danach um 7,9 Prozent auf 440,0 Millionen Euro (2014: 407,9 Mio.). Das Konzernjahresergebnis verbesserte sich auf 18,2 Millionen Euro (Vorjahr 17,3 Mio.). Die Eigenkapitalquote stieg auf 55,1 Prozent (Vorjahr 53,5 %).

Mit plus 12,5 Prozent am stärksten gewachsen sei der Umsatz der Marke Frosta in Deutschland, erklärte das Unternehmen unter Berufung auf IRI-Zahlen zum Endverbraucherumsatz. Insbesondere die Bereiche Fisch (+23 %) und Gemüsezubereitungen (+25 %) hätten sich dabei ausgezeichnet entwickelt. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2016 verzeichnete Frosta eine Umsatzsteigerung um weitere 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Erfolge auch im Ausland, wo der Umsatz von 177,4 Millionen Euro 2014 auf 189,7 Millionen Euro 2015 stieg. „Die führende Marktstellung in Osteuropa konnte insbesondere in Ungarn und Rumänien weiter ausgebaut werden“, hieß es dazu. Das Handelsmarken-Geschäft sei erneut von starkem Preisdruck geprägt gewesen, mit 287,8 Millionen Euro (Vorjahr 264,5 Mio.) aber trotzdem um 8,8 Prozent gewachsen. Investitionen in Höhe von 14,1 Millionen Euro (2014 16,3 Mio.) in Modernisierungen und verbesserte Energieeffizienz hätten voll aus dem Cashflow finanziert werden können. Der Vorstand will der Hauptversammlung vorschlagen, wie im Vorjahr eine Dividende von 1,36 Euro je Aktie auszuschütten.

Dass Frosta schneller wächst als der sich ebenfalls positiv entwickelnde Markt, wertet das Unternehmen als Honorierung seines langjährigen Verzichts auf jegliche Zusatzstoffe bei seinen Markenprodukten und sein Bemühen um Transparenz, das sich jetzt unter anderem im Aufdrucken der Herkunftsländer sämtlicher Zutaten (Foto) auf die Verpackung äußert, das bis Ende 2016 für alle Frosta-Packungen umgesetzt sein soll. Für das Frühjahr 2016 kündigte Frosta die Umstellung auf eine deutlich umweltfreundlichere sortenreine Beutelverpackung aus Polypropylen (PP) an. „Durch das sortenreine Material und den hellen Grundton der Verpackung verbessert sich die Recyclingfähigkeit erheblich“, so der Vorstand. Bisher wurde ein Mix aus Polyethylen (PE) und PP verwendet.   Foto: Frosta   (April 2016, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: Frosta

 

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