NL-Kühllager: Strafe für Preisabsprachen

Die niederländischen Kartellbehörden haben Strafen von zusammen rund 12,5 Millionen Euro gegen vier Kühl- und Tiefkühlhausbetreiber in den Niederlanden verhängt. Den Firmen Eimskip, Kloosbeheer, Samskip und Van Bon (heute H&S Coldstores) wurde vorgeworfen, zwischen 2006 und 2009 im Rahmen von Fusionsverhandlungen Preisabsprachen getroffen zu haben, teilt die niederländische Behörde für Verbraucher & Märkte (Authority for Consumers & Markets, ACM) hier auf ihrer Website mit. Es seien wettbewerbssensible Informationen ausgetauscht und Kunden aufgeteilt worden. Als Folge sei der Wettbewerb im Kühlhausmarkt ernsthaft beeinträchtigt gewesen. Es wurden Strafen zwischen 450.000 und 9,6 Millionen Euro verhängt.

Kloosbeheer habe seine Fehler eingestanden und voll mit ACM kooperiert, schildert die Behörde. Hier sei die Strafe um 10 Prozent reduziert worden. Kloosbeheer habe zugegeben, im Rahmen von Fusionsverhandlungen „zu früh zu offen“ gewesen zu sein und dass Wettbewerbsregeln auch durch den Austausch von Informationen im Rahmen solcher Verhandlungen verletzt werden können.   Foto: Public Domain, Alf van Beem  (April 2016, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: ACM

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