Deutsche sind die zweitoptimistischsten Europäer

Die Deutschen blicken zuversichtlich in die Zukunft. Im ersten Quartal 2016 sind in Europa nur die Dänen optimistischer. Und das, obwohl das Verbrauchervertrauen in Deutschland im Vergleich zum vierten Quartal 2015 leicht gesunken ist. Das ist das Ergebnis des aktuellen Verbrauchervertrauensindex von Nielsen, der Informationen zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern liefert. Demnach liegt Deutschland 19 Indexpunkte über dem europäischen Durchschnitt von 78 Punkten und gleichauf mit den Briten. Ganz oben im Ranking liegen aber die Inder.

Fast die Hälfte (48 Prozent) der Deutschen ist zudem der Ansicht, dass die nächsten zwölf Monate eine gute Zeit zum Geldausgeben sind. Das durchschnittliche Niveau aller 35 für Europa un-tersuchten Länder liegt bei nur 32 Prozent. Zudem bewerten mehr als die Hälfte der Deutschen ihre persönliche finanzielle Situation als gut bis sehr gut – eine Steigerung um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorquartal.

Wenn Ausgaben reduziert werden sollen, wechseln deutsche Verbraucher am häufigsten beim Lebensmitteleinkauf zu günstigeren Marken (60 Prozent). Weniger für neue Kleidung ausgeben ist Sparmaßnahme Nummer zwei. Im europäischen Durchschnitt steht dieser Punkt auf Platz eins. An dritter Stelle sparen die Verbraucher hierzulande, indem sie öfter selbst kochen, anstatt Essen zu bestellen.

Der Verbrauchervertrauensindex bildet neben der persönlichen finanziellen Situation und der Bereitschaft der Deutschen, Geld auszugeben, auch die Job-Aussichten ab – immer mit Blick auf die kommenden zwölf Monate und im europäischen Vergleich. Weltweit untersucht Nielsen seit 2005 das Verbrauchervertrauen in 63 Ländern. Das aktuelle Ranking gibt es hier als Grafik.   Bild: Ingimage   (Mai 2016, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: Nielsen

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