KIN sucht Praktikumsplätze für Flüchtlinge

Asylbewerbern und Asylberechtigten bietet das KIN-Lebensmittelinstitut ab November 2016 einen einjährigen Lehrgang zum qualifizierten Lebensmittelpraktiker an. Das Pilotprojekt soll den Einstieg in das Ausbildungssystem erleichtern. Ziel der Integrationsmaßnahme ist es, praxisorientierte und branchenübergreifende Grundfertigkeiten für die Industrie zu erlangen. Dabei finden im sechswöchigen Wechsel Schulungen und betriebliche Praktika statt. Für den Start des Projekts sucht das KIN bundesweit noch Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie, die Teilnehmern einen Praktikumsplatz anbieten.

Geflüchtete im Alter von 18 bis 25 Jahren sollen während des einjährigen Lehrgangs Fertigkeiten erlangen, die zur schnellen Einarbeitung in der Industrie unerlässlich sind. Zum besseren Verständnis der Praxis erwerben sie zudem ein theoretisches Basiswissen. Durch das Zusammenspiel von praktischer Erfahrung und neu erworbener sprachlicher Sicherheit soll der Einstieg in eine klassische Berufsausbildung erleichtert werden.

Die angehenden Lebensmittelpraktiker werden am KIN von Fachdozenten und Pädagogen betreut. Zu den Zugangsvoraussetzungen gehören ein Status als anerkannter Flüchtling beziehungsweise ein Gestattungsstatus, außerdem Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1. Diese werden im Laufe des Lehrgangs mit einem grundlegenden Fachvokabular erweitert. Während des Praktikums verpflegen die Unternehmen die Teilnehmer und bringen sie, je nach Entfernung zum Wohnort, in einer geeigneten Unterkunft unter.   Bild: KIN   (August 2016, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: KIN

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