Studie: Grillen wird immer beliebter

Die Anzahl der Haushalte, die mindestens einmal im Jahr grillen, ist von 80 Prozent im Jahr 2009 auf 87 Prozent im Jahr 2015 gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Grill-Studie von Nielsen Deutschland. Auch als Alternative zum Kochen wird Grillen immer beliebter. Fast die Hälfte der Deutschen gab an, dass sie auch für sich alleine grillen anstatt zu kochen. 

„In Deutschland wird mittlerweile über mehrere Jahreszeiten hinweg gegrillt“, sagt Lothar Staiblin, Leiter der Grill-Studie von Nielsen Deutschland. Die Grill-Saison starte bereits im Frühling und dauere bis in den Herbst an. „Die Deutschen grillen in diesen Vor- und Nachsaisonzeiträumen im Schnitt rund einmal im Monat, im Sommer etwa dreimal“, ergänzt Staiblin.

Die Hauptgründe fürs Grillen: Freunde und Bekannte kommen zu Besuch (65 Prozent) oder es gibt einen besonderen Anlass wie einen Geburtstag (52 Prozent). Unabhängig von Ort und Anlass wird beim Grillen fast immer mit Bier angestoßen. Für drei Viertel der Deutschen gehört Bier zum Grillen.

Bei der Wahl des Grillgeräts liegt der Holzkohlegrill weiterhin an der Spitze (65 Prozent). Auf Platz zwei folgen Elektrogeräte, die im Vergleich zu 2009 aber neun Prozentpunkte verloren haben (36 Prozent). Gas-Grills sind dagegen auf dem Vormarsch. Sie legten um vier Prozentpunkte auf 17 Prozent zu. Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage des Nielsen Homescan Panel mit über 11.000 Teilnehmern in Deutschland und wurde im Dezember 2015 durchgeführt.   Bild: Alexander Raths/Fotolia.com   (August 2016, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: Nielsen

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.