Regionalität bei Verbrauchern hoch im Kurs

Regionale Produkte rücken immer mehr in den Fokus der Konsumenten. Laut „Trendreport Food 2017“, den das Marktforschungs- und Beratungsinstitut Yougov im Oktober 2016 veröffentlicht, bevorzugen fast drei Viertel (73 Prozent) Produkte aus ihrer Region. Gleichzeitig achtet die Hälfte der Deutschen (50 Prozent) beim Kauf darauf, wenn möglich Produkte aus fairem Handel zu kaufen. Deutlich weniger wichtig ist laut Report hingegen, ob es sich bei den gekauften Produkten um Natur- oder Bio-Produkte handelt. Lediglich etwas mehr als ein Drittel der Deutschen (35 Prozent) kauft gezielt Natur- oder Bio-Produkte, bei fast zwei Dritteln (63 Prozent) landen diese eher zufällig im Einkaufswagen.

„Gesunde und bewusste Ernährung ist den Deutschen sehr wichtig“, sagt Markus Braun, Head of Business Unit Reports bei Yougov. Für vier von fünf Deutschen (81 Prozent) spielt gutes Essen und Trinken eine wichtige Rolle und mehr als zwei Drittel (68 Prozent) achten auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung. „Gleichzeitig gibt es Themen, wie beispielsweise Regionalität, die in der Aufmerksamkeit der Verbraucher eine größere Rolle spielen als andere“, erklärt Braun. Für Lebensmittelhersteller sei daher eine genaue Analyse der Wünsche und Einstellungen der Verbraucher wichtig.

Im direkten Vergleich zwischen Männern und Frauen bestätigt der Report, dass Frauen deutlich mehr Wert auf gute Ernährung und die Herkunft von Lebensmitteln legen als Männer. Daher sind es auch Frauen, die im Vergleich zu Männern gezielter Natur- und Bioprodukte einkaufen, verstärkt eine regionale Herstellung bevorzugen und mehr auf Fair-Trade-Produkte achten. Weitere Informationen zum „Trendreport Food 2017“ stehen auf der Webseite von Yougov.   Bild: Fotolia.de/lado2016   (September 2016, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: YouGov

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