Fischversorgung bleibt stabil

Die Versorgung mit Weißfischen, der wichtigsten Fisch-Rohware für die Tiefkühlwirtschaft, bleibt 2017 aller Voraussicht nach stabil. Diese Voraussage wurde auf dem Jahrestreffen der Weißfisch-Produzenten, dem Groundfish Forum, in Hamburg gemacht. Das Forum gehe bei Weißfischen – zu denen unter anderem Alaska-Seelachs, Seelachs, Kabeljau und Seehecht zählen – von einer Steigerung der Wildfänge 2017 um 1 Prozent auf 8,566 Millionen Tonnen aus, berichtet Undercurrent News. Einen leichten Rückgang werde es beim Alaska-Seelachs geben – dem Topseller der deutschen Tiefkühlfisch-Industrie. Hier sollen die nordamerikanischen Fänge von 1,51 auf 1,5 Millionen Tonnen sinken, während die russischen Fänge mit 1,7 Millionen Tonnen und die japanischen mit 195.000 Tonnen unverändert bleiben.

Ein Minus wird beim Atlantischen Kabeljau (von 1,306 auf 1,186 Mio. t) und bei Schellfisch (von 385.000 auf 376.000 t) erwartet, ein Plus bei Seelachs (von 305.000 auf 317.000 t), Rotbarsch (von 170.000 auf 175.000 t) und südamerikanischem Seehecht (von 381.000 auf 392.000 t). Das Forum blickte auch auf den Zuchtfischmarkt und geht da von einer Zunahme beim Atlantischen Lachs (von 2,141 auf 2,243 Mio. t) und Coho-Lachs (von 125.000 auf 130.000 t) aus, während mit einem Rückgang gerechnet wird bei Wels und Pangasius (von 2,063 auf 2,030 Mio. t) und Regenbogenforelle (von 194.000 auf 164.000 t).   Foto: Michael Berkemeier   (Oktober 2016, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: Undercurrent News

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