Hardy Remagen nach Köln verkauft

Die Kölner Wurstfirma Wolfgang Weil und Sohn hat das Hürther Familienunternehmen Hardy Remagen gekauft. Für die Mitarbeiter in Hürth-Kalscheuren soll sich dadurch nichts ändern: Alle 300 Arbeitsplätze bleiben nach Angaben des Unternehmens von dem Verkauf unberührt, sowohl Hardy Remagen als auch die Tochter Farmhaus sollen als eigenständige Marken weitergeführt werden. Wirksam werde der Verkauf zum 1. Januar.

Frank Remagen beteuert in der Mitteilung, dass ihm beim Verkauf wichtig war, die Firma, die jährlich 60 Millionen Euro umsetzt, ebenfalls an ein Traditionsunternehmen zu übergeben und damit „eine sichere Zukunft für das Unternehmen zu gewährleisten“. Joachim Weil, Geschäftsführender Gesellschafter und Inhaber von Wolfgang Weil & Sohn, verspricht sich von dem Zukauf Synergieeffekte, da die „Artikelvielfalt nun deutlich größer“ werde.

Hardy Remagen beliefert in ganz Deutschland Handel und Gastronomie mit Wurstwaren. Joachim Weil verkündet für Hürth Expansionspläne: Am Standort sollen eine neue Frikadellen-Produktion sowie ein Tiefkühlhaus gebaut werden. Am Standort in Solingen entsteht eine neue Produktionsstätte samt Großküche und Manufaktur. Die Gesamtverwaltung wird in Hürth konzentriert. Der Standort von Wolfgang Weil & Sohn in Ahaus bleibt weiterhin bestehen.   Archivfoto (Remagen-Verarbeitung): Rüdiger   (Oktober 2016, Autor: Thomas Hillmann)   Quelle: Hardy Remagen

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