Studie analysiert verzehrfertige Lebensmittel

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) analysiert in der MEAL-Studie (Mahlzeiten für die Expositionsschätzung und Analytik von Lebensmitteln) erstmals in Deutschland systematisch und repräsentativ Lebensmittel im verzehrfertigen Zustand. Ziel der Studie ist eine genauere Einschätzung darüber, welche gesundheitlich förderlichen oder unerwünschten Stoffe in Lebensmitteln nach der Verarbeitung, Lagerung und Zubereitung tatsächlich enthalten sind. Sie wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit 13 Millionen Euro gefördert. Die BfR-MEAL-Studie ist die erste Total-Diet-Studie in Deutschland.

In Total-Diet-Studien (TDS) wird ermittelt, in welchen Konzentrationen Stoffe durchschnittlich in Lebensmitteln vorhanden sind. Ein zentrales Anliegen der BfR-MEAL-Studie ist es, Gehaltsdaten sowohl für gesundheitlich erwünschte als auch für unerwünschte Stoffe in den jeweiligen Speisen zu generieren, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung sind. Dazu berücksichtigt die BfR-MEAL-Studie die gesamte Lebensmittelpalette und analysiert die Speisen jeweils in dem Zustand, in dem sie typischerweise verzehrt werden.

„Die BfR-MEAL-Studie ist im Vergleich zu anderen Total-Diet-Studien die umfangreichste Studie weltweit, bezogen sowohl auf die Anzahl untersuchter Lebensmittel als auch auf die Anzahl an Stoffen“, erklärt BfR-Präsident Andreas Hensel. Sie ist auf sieben Jahre angelegt. Erste Ergebnisse für einzelne Stoffgruppen liegen voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2019 vor. Weitere Informationen zur MEAL-Studie stehen hier bereit.   Website-Ausriss: www.bfr.bund.de   (Oktober 2016, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: BfR

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