Coppenrath & Wiese: Dynamisches Wachstum

Rekordzahlen bei der Conditorei Coppenrath und Wiese: Der Umsatz soll in diesem Jahr 400 Millionen Euro übersteigen (2015: 389 Mio. Euro) und bis Ende 2020 nach Firmenplänen nochmals um 20 Prozent wachsen, berichtet die Ibbenbürener Volkszeitung (IVZ). Von den aktuell rund 2.350 Mitarbeitern des Backwaren-Marktführers in den Tiefkühltruhen des Einzelhandels arbeiten rund 2.000 am Produktionsstandort Mettingen und 350 in der Logistik am Standort Osnabrück-Atter. Sie stellen 140.000 Tonnen Kuchen, Torten, Brötchen und Desserts pro Jahr her, die zu 70 Prozent unter der eigenen Marke und zu 30 Prozent als Handelsmarke verkauft werden.

Am Produktionsstandort ist für die nächsten zwei Jahre die Errichtung einer dritten Produktionslinie geplant. Nach Investitionen von rund 80 Millionen Euro in Baukosten plus weiterer Millionen in die maschinelle Ausstattung sollen dort in den nächsten vier Jahren 500 zusätzliche Mitarbeiter beschäftigt werden, kündigte Geschäftsführer Andreas Wallmeier an.

Die Conditorei Coppenrath & Wiese war 2015 von Dr. Oetker übernommen worden (wir berichteten). Die geplanten Großinvestitionen seien Folge einer gelungenen Integration in den Bielefelder Konzern, schreibt die IVZ und zitiert Wallmeier mit den Worten „Wir wachsen sehr dynamisch, ein Ende ist nicht in Sicht.“ Im August sei im Stammwerk ein 16 Millionen Euro teurer Neubau fertiggestellt worden, in dem speziell Waren für den britischen Markt produziert werden. Der nehme ein Viertel der Gesamtproduktion auf und trage 20 Prozent zum Umsatz bei. Über den Brexit und den Kursverfall des Pfundes habe man sich zwar nicht gefreut, es sei aber auch keine Welt zusammengebrochen, sagte Wallmeier laut IVZ. Er gehe von einer weiterhin starken Position im britischen Markt aus. Die Integration in die Dr. Oetker Gruppe sei insgesamt eine große Chance auf den Auslandsmärkten. Für Spanien, Italien und Belgien werde bereits produziert, Nordeuropa und Skandinavien stünden jetzt auf dem Plan.    Foto: Coppenrath & Wiese   (November 2016, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: IVZ

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