Nomad-Umsatz weiter rückläufig

Nomad Foods muss auch im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2016 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Umsatz um 6,9 Prozent auf 439,5 Millionen Euro. Nimmt man die Währungseffekte sowie den Ausstieg des Tiefkühlkostherstellers aus dem russischen Markt heraus, liegt der Umsatzrückgang bei 3,3 Prozent und damit unter den Raten der beiden vorangegangenen Quartale. Daher ist Nomad-CEO Stéfan Descheemaeker guter Dinge, sich auf dem richtigen Weg zu befinden. Hierfür wird zudem das Board of Directors um Simon White erweitert.

Die Ursachen des Umsatzrückgangs liegen weiterhin in Nomads größten Märkten Großbritannien, Italien und mit Abstrichen auch in Deutschland. Aber auch in Frankreich sanken die Umsätze, da Händler Iglo-Produkte aus ihrem Sortiment nahmen, diese aber nicht mit Findus-Produkten ersetzten. Der Bruttogewinn ging aufgrund des geringeren Umsatzvolumens um 8,4 Prozent auf 128 Millionen Euro zurück.

„Wir haben bei der Umsetzung unserer neuen Strategie Fortschritte erzielt, die Zahlen ermutigen uns in unseren ‚must win batttles'“, sagte Descheemaeker bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen am 29. November 2016. In diesem Rahmen gab Nomad auch die Erweiterung des Board of Directors von zehn auf elf Personen bekannt. Neu dabei ist Simon White, der bis 2014 als Chief Operating Officer dem Führungsgremium der Man Group angehörte.   Website-Ausriss: Nomad Foods   (November 2016, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: Nomad Foods

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