Wurst „nicht so der Brüller“

Knapp zwei Jahre nach deren Markteinführung entfällt bereits ein Fünftel der Gesamtproduktion beim Wursthersteller Rügenwalder Mühle auf vegetarische Produkte. „Ernährungsphysiologisch ist die Wurst nicht so der Brüller“, zitiert die F.A.Z. in einem Online-Bericht Christian Rauffus, den Geschäftsführer und Inhaber des 1834 gegründeten Familienunternehmens. Sie sei aber unzweifelhaft eine leckere Sache. Es gelte, von der Massentierhaltung wegzukommen. In den Tiefkühltruhen des Handels ist die Rügenwalder Mühle seit Ende 2015 mit vegetarischen Schnitzeln, Cordon bleus, Nuggets und Chickenburgern präsent. Das Gros der vegetarischen Produkte von Rügenwalder wird aber über die SB-Kühlregale des Einzelhandels vermarktet.

„Unsere vier TK-Produkte haben einen erfolgreichen Marktstart hingelegt“, hatte Gabi Soballa, Pressereferentin bei Rügenwalder, im September auf Anfrage von tk-report minus 18 erklärt. „Allerdings haben wir festgestellt, dass das TK-Segment für Fleischersatzprodukte noch lange nicht so am Markt und in den Köpfen der Verbraucher und auch in den Truhen des Handels etabliert ist, wie vergleichsweise im Kühlregal.“ Christian Rauffus kann sich laut F.A.Z. für die Rügenwalder Mühle vorstellen, in 20 Jahren ganz ohne Fleisch zu arbeiten oder mit einem Anteil von 50 zu 50. Während der Veggie-Bereich im Unternehmen stark wachse, stagniere der Bereich Fleisch und sei in Teilbereichen rückläufig.   Foto: Rüdiger   (November 2016, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: F.A.Z.

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