Fast die Hälfte der Deutschen isst nicht am Tisch

Fast die Hälfte (45 Prozent) der Deutschen isst überall, nur nicht am Esszimmer- oder Küchentisch. Das ist das Ergebnis der Verbraucherumfrage „Wo essen die Deutschen?“ des Marktforschungsinstituts Toluna im Auftrag von Eismann unter 1.006 Personen ab 18 Jahren. Zum Speisen liegen eher das Sofa, der Platz vor dem heimischen PC oder Laptop, der Schreibtisch auf der Arbeit oder sogar zu Hause im Stehen im Trend. Dagegen bleibt das Bett von Essenskrümeln weitgehend verschont.

Gut jeder Dritte diniert mehrmals wöchentlich zu Hause auf dem Sofa vorm TV. Noch geschäftiger mögen es 21 Prozent: Sie tafeln am liebsten daheim vor dem PC oder Laptop. Bei den Studenten machen das sogar 44 Prozent. Weitere 21 Prozent nehmen ihren Lunch mehrmals in der Woche auf der Arbeit vor dem Schreibtisch zu sich. Einen Snack zu Hause im Stehen bevorzugt vor allem die Generation unter 35 Jahren (20 Prozent). Immerhin: Im Bett schmausen nur etwa neun Prozent.

Neben den – immerhin – „stationären“ Essern, legen einige wenige „Mobile Eater“ noch einen drauf: Unterwegs beim Gehen snacken sieben, im Auto sechs, zwischendurch im Flur auf der Arbeit fünf, in Bus und Bahn vier Prozent der Deutschen. Ebenfalls vier Prozent nehmen ihre Mahlzeit sogar mehrmals pro Woche auf dem Fahrrad zu sich. Für eine entspannte Mittagspause auf einer Parkbank oder Wiese nehmen sich die Deutschen jedenfalls immer weniger Zeit, hier lagen die Umfrageergebnisse unter vier Prozent.   Bild: Boyarkina Marina/Fotolia.com   (Januar 2017, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: Eismann

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