McDonald’s büßt Umsatz und Gewinn ein

Im vierten Quartal 2016 sanken bei der Fast-Food-Kette McDonald’s Umsatz und Gewinn. Jedoch fallen die Zahlen entgegen der Erwartungen vieler Experten positiver aus. Der Gewinn sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar (1,1 Milliarden Euro). Die Umsätze reduzierten sich um fünf Prozent auf sechs Milliarden US-Dollar (5,5 Milliarden Euro). Die Ursache hierfür liegt im Strategiewechsel des Schnellimbissbetreibers: McDonald’s betreibt die Filialen nicht mehr selbst, sondern überlässt das zunehmend Franchise-Nehmern. Das führt zu geringeren Einnahmen, aber langfristig auch zu geringeren Kosten.

Allerdings schwächelt McDonald’s auf dem wichtigen US-Markt. Nachdem das neue Frühstücksangebot „All Day Breakfast“ die Verkaufszahlen in der Heimat der Burger-Kette zunächst hochschnellen ließ, sank der US-Absatz im letzten Quartal des vergangenen Jahres um 1,3 Prozent. Der Grund: der harte Konkurrenzkampf auf dem US-Markt. Jedoch rechneten Experten mit einem größeren Einbruch.

Im Gesamtjahr 2016 gingen die Umsätze um rund 3 Prozent auf rund 24,6 Milliarden Dollar zurück. Dabei stiegen die Gewinne um 8 Prozent auf über 7,74 Milliarden Dollar (4,68 Mrd. netto). Nach dem Gammelfleischskandal eines chinesischen Zulieferers berappeln sich die Amerikaner wieder im Reich der Mitte, wo allerdings, wie berichtet, ein Investor die Mehrheit übernimmt. Auch in Großbritannein und Japan legte McDonald’s zu, so dass die weltweiten Verkäufe im vierten Quartal 2016 um 2,7 Prozent anstiegen. Trotzdem leidet die Fast-Food-Kette unter dem starken Dollar, der die Einnahmen aus dem Ausland nach der Umrechnung in die Heimatwährung verringert.   Bild: McDonald’s   (Januar 2017, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: McDonald’s

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