OECD: Fleischverbrauch steigt weltweit

„Fleischproduktion und -konsum werden in den nächsten Jahren international stark steigen“, heißt es in der Studie „Landwirtschaftlicher Ausblick 2016-2025“ von OECD und FAO. Danach sei zu erwarten, dass die Weltfleischproduktion im Vergleich zum Referenzzeitraum 2013 bis 2015 bis 2025 um 16 Prozent zunimmt (um 20 Prozent gegenüber dem Jahrzehnt zuvor). Dies sei der Studie zufolge auf die steigende Nachfrage nach Fleisch, insbesondere nach Geflügelfleisch, zurückzuführen.

Der weltweite jährliche Fleischkonsum werde laut OECD/FAO-Bericht bis 2025 voraussichtlich 35,3 Kilogramm erreichen, was einer Steigerung von 1,3 Kilogramm gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht. Begründet wird dies mit der gestiegenen Nachfrage nach Fleisch nicht nur in den Industrieländern, sondern auch in Asien, Lateinamerika und dem Mittleren Osten. Befördert werde dieses Wachstum vorrangig durch die verstärkte Nachfrage nach Geflügel: Hier sei mit einem Anstieg von 115,247 Millionen Tonnen im Jahr 2016 auf 131,255 Millionen Tonnen im Jahr 2025 zu rechnen. Als ausschlaggebende Gründe hierfür führt die OECD/FAO-Studie geringe Produktionskosten und sinkende Produktpreise an, die dazu beigetragen hätten, dass Geflügelfleisch insbesondere  in den Entwicklungsländern sowohl für die Produzenten als auch für die Verbraucher erste Wahl beim Fleischkonsum sei.

Als größte Produzentenländer für Geflügelfleisch nennt die Studie Argentinien, Brasilien, Mexiko, Russland, Ukraine und die Vereinigten Staaten. Im asiatischen Raum werden die führenden Produzenten China, Indien, Indonesien, Iran und Thailand sein.   (Januar 2017, Autor: Olaf Behnel)   Quelle: OECD/FAO

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