Remagen-Übernahme abgesagt

Die geplante Übernahme von Hardy Remagen durch die Kölner Wurstfirma Wolfgang Weil & Sohn GmbH ist vom Tisch. Der Grund für den Stopp des Verkaufs ist der Gesundheitszustand von Joachim Weil, wie der Geschäftsführer gegenüber dem Kölner Express erklärte. Nachdem Weil im Sommer bei den Verhandlungen als geheilt galt, gab es laut Express Ende 2016 einen Rückschlag, weshalb Weil um den Rücktritt vom Kauf bat. Remagen hat sofort reagiert. Das Unternehmen bleibt weiterhin in Familienhand.

Dazu wurden die Töchter des Geschäftsführers Frank Remagen als neue Gesellschafter berufen. Im Rahmen der Übernahme wären Nane und Nina Remagen ohnehin zu Geschäftsführerinnen aufgestiegen. Frank Remagen selbst muss seine Rentenpläne verschieben. Er wird dem Unternehmen zunächst erhalten bleiben.

Im Oktober 2016 gaben beide Unternehmer die Übernahme bekannt. Hardy Remagen beliefert bundesweit Handel und Gastronomie mit Wurstwaren. Das Unternehmen aus Hürth setzt jährlich rund 60 Millionen Euro um und beschäftigt 300 Mitarbeiter.   Archivfoto: Rüdiger   (Januar 2017, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: Kölner Express

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