Ajinomoto will TK-Firmen kaufen

Der japanische Lebensmittelhersteller Ajinomoto plant, rund 500 Milliarden Yen (4,43 Milliarden US-Dollar) in das eigene Wachstum zu investieren, um zum Ende des Finanzjahres 2020 weltweit zu den zehn größten Lebensmittelherstellern zu gehören. Das berichtet die Nikkei Asian Review auf ihrer Website. „In den kommenden drei Jahren werden wir 150 Milliarden Yen in M&A pumpen“, zitiert das Medium Takaaki Nihii auf einer Pressekonferenz. Der japanische Würzmittelhersteller und Lieferant für Tiefkühlkost enthüllte einen neuen Dreijahresplan bis März 2020.

Die Wachstumsinvestitionen inklusive Kapitalaufwand werden in dieser Laufzeit insgesamt rund 500 Milliarden Yen (4,43 Milliarden US-Dollar) betragen. Die kommenden drei Jahre werden voraussichtlich der Finanzperiode 2014-2016 ähneln, als Ajinomoto eine Reihe von großen M&A-Geschäften tätigte, den Erwerb des US-amerikanischen Tiefkühlkostherstellers Windsor Foods eingeschlossen. Das Unternehmen zahlte 2014 geschätzt 87 Milliarden Yen für den Windsor-Kauf.

Ajinomoto betrachte Hersteller außerhalb Japans und Unternehmen im Bereich der Biomedizintechnik als potenzielle Ziele, so Nikkei Asian Review. Das in Tokio ansässige Unternehmen beabsichtige damit, seine Position in Südostasien zu stärken. In Europa sei Ajinomoto auf der Suche nach einem Kauf in ähnlicher Größenordnung wie dem Windsor-Deal, da man auf internationaler Bühne bisher weit hinter dem schweizerischen Weltmarktführer Nestlé rangiere. „Die kommenden drei Jahre werden zeigen, ob sich Ajinomoto von einem eher japanisch orientiertem zu einem echten globalen Wettbewerber entwickeln wird“, schließt Nikkei Asia Review.   Foto: Jörg Rüdiger (Ajinomoto-Produktion)  (Februar 2017: Olaf Behnel)   Quelle: Nikkei Asian Review

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.