Ananas-Pizza politisch (un-)korrekt

Mit seinem Vorstoß, er würde Ananas als Pizzaauflage verbieten, wenn es in seiner Macht läge, solche Gesetze zu erlassen, hat sich Islands Präsident Guðni Th. Jóhannesson den Ärger einiger Landsleute und Spott und Trump-Vergleiche im Internet zugezogen. Danach ist der beliebte Landesvater dann schnell zurückgerudert, schreibt Iceland Magazine. Auf Englisch und Isländisch habe er klar gemacht, dass er Ananas möge, nur nicht als Pizzabelag, und dass er selbstverständlich froh darüber sei, dass es nicht in seiner Macht liege, solche Gesetze zu erlassen. Trotzdem: er sehe lieber Fisch und Meeresfrüchte auf der Pizza. Verständlich: Während Island nach dem gerade beendeten, viele Wochen langen Fischer-Streik nun wieder große Mengen Fisch selber fängt und verarbeitet, bleibt die Ananas-Ernte der Insel auch langfristig eher gering. Auf Null ist sie allerdings nicht: In mit Erdwärme beheizten Gewächshäusern reifen tatsächlich einige dieser Früchte ebenso wie Bananen und Avocados heran. Aus Sicht der Tiefkühlwirtschaft dürfte jetzt der ideale Zeitpunkt sein, eine TK-Pizza mit Ananas-Belag in Islands Supermärkten zu launchen.  (Februar 2017, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle und Website-Ausriss: Iceland Magazine

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