DGE übergibt Ernährungsbericht ans BMEL

Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), Ulrike Arens-Azevêdo, übergab am 31. Januar 2017 den 13. DGE-Ernährungsbericht an Bundesminister Christian Schmidt (Foto). Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist Auftraggeber des Berichts, der seit 1969 die aufgetretenen Veränderungen der Ernährungssituation in Deutschland dokumentiert. Der vorliegende Bericht beschreibt in sechs Kapiteln traditionell langfristige Ernährungstrends anhand der Daten der Agrarstatistik, analysiert die Versorgung der deutschen Bevölkerung mit ausgewählten Nährstoffen und schreibt die Entwicklung der Verbreitung von Übergewicht über die gesamte Lebensspanne fort.

Der Bericht enthält darüber hinaus auch eine evidenzbasierte Bewertung des Zusammenhangs zwischen Ernährung und Krebskrankheiten, Diabetes mellitus Typ 2 sowie kardiovaskulären Krankheiten. Diese Dokumentation und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen seien laut DGE eine wichtige Grundlage für die Ernährungs- und Gesundheitspolitik.

Ein Schwerpunkt im 13. Ernährungsbericht liegt auf der an Bedeutung zunehmenden Gemeinschaftsverpflegung: Zwei Studien haben untersucht, welchen Einfluss die DGE-Qualitätsstandards auf die Verpflegung in Kindertagesstätten und stationären Senioreneinrichtungen haben. Beide zeigen laut DGE, dass sich der Qualitätsstandard positiv auf das Verpflegungsangebot auswirke.   Bild: BMEL/phothek.net/ Michael Gottschalk   (Februar 2017, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: DGE

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