GfK: 2016 war ein gutes Jahr für Tiefkühlkost

Ein umsatzstarkes Jahr 2016 liegt hinter den Anbietern von Tiefkühlkost. Ein sattes Umsatzplus von 3 Prozent bescheinigt der GfK Jahresrückblick 2016 des aktuellen GfK Consumer Index für Dezember 2016. Dieses Wachstum wurde demnach zum einen durch ein höheres Preisniveau erreicht, aber auch durch ein Zulegen bei der abgesetzten Menge (plus 2 Prozent). Allerdings erging es den einzelnen Produktgruppen im vergangenen Jahr durchaus unterschiedlich. Während TK-Fisch verlor, waren die Anbieter von Pommes frites die großen Gewinner.

Die GfK verweist darauf, dass das Preisniveau besonders bei tiefgekühlten Fisch- und Meeresfrüchteprodukten sowie bei Pommes frites mit über 6 Prozent überdurchschnittlich gestiegen ist. Beim Fisch wurden diese Preiserhöhungen nicht von allen Verbrauchern getragen, so dass es hier zu Absatzverlusten kam. Die Preissteigerungen bei Pommes frites führten indes nicht zu einem Umsatzrückgang, so dass diese Kategorie am Ende des Jahres ein Umsatzplus von fast 7 Prozent erreichen konnte.

Ebenfalls überdurchschnittlich zulegen konnten im vergangenen Jahr die Segmente TK-Fertiggerichte inklusive Pizza und Snacks, sowie die TK-Backwaren und auch Speiseeis. Insgesamt lagen die Zuwächse hier bei rund 4 Prozent. Bei den Fertiggerichten waren es jedoch besonders die Highconvenience-Produkte, die für die Steigerungen sorgten, während die Teilfertiggerichte laut GfK verloren haben. „Auch TK-Pizza & Snacks kämpften mit sinkenden Preisen, konnten sich aber dafür sowohl mengen- als auch wertmäßig positiv entwickeln, und zwar besser noch als die Tiefkühlkost insgesamt“, so die GfK.

Bei den süßen Backwaren waren es die TK-Kuchen, die für ein zweistelliges Plus sorgten, während die TK-Torten weniger nachgefragt waren. Schwierig war das Jahr auch für die Bereiche Fleisch und Geflügel, die allesamt leicht nachgegeben haben. Anders als beim TK-Gemüse, wo das Preisniveau sank, die abgesetzte Menge jedoch gesteigert werden konnte. Im Speiseeis-Segment waren 2016 besonders die Hauspackungen die Umsatztreiber. „Dieses ist über das höhere Preisniveau stärker gewachsen als die Multipackungen“, so die GfK. In der Jahresendabrechnungen konnten jedoch beide Produktkategorien zulegen.   Bild: Fotolia/ BestPhotoStudio (Februar 2017, Autor: Michael Berkemeier)   Quelle: GfK

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