Tiefkühlbrezel trumpft bei Warentest auf

Tiefkühlbrezel sind die Sieger eines aktuellen Tests der Stiftung Warentest, in dem insgesamt 17 Laugenbrezel unter die Lupe genommen wurden, darunter zehn Tiefkühlprodukte zum Aufbacken. Sieben weitere stammen von Backwarenketten und Discounter-Backstationen. Zwar stimmt die Qualität bei allen Produkten, keines wurde schlechter als befriedigend bewertet, jedoch liegen die TK-Brezel leicht vorn. An die Spitze setzten die Warentester die Tiefkühlbrezel von Ditsch.

Wie die Stiftung in ihrer aktuellen Ausgabe des Magazins „Test“ schreibt, rochen und schmeckten neun von zehn TK-Brezeln nicht nur gut, sondern sind es auch in der Gesamtbewertung. „Alle waren auch vier Stunden nach dem Backen noch recht knusprig“, urteilen die Prüfer. Zwei der sieben frisch gekauften Brezel büßten ihre Knusprigkeit vier Stunden nach dem Kauf komplett ein. Nur zwei der Frischebrezel erreichten die Note gut.

Auch beim Preis haben die Aufback-Brezel die Nase vorn. Das günstigste Produkt kostet 13 Cent pro Teigling – Energiekosten nicht mit eingerechnet. Die beste Frischebrezel von Le Crobag kostet hingegen einen Euro. Nicht nur deshalb ist der Gesamtsieger die TK-Brezel von Ditsch, die laut den Warentestern auch mit einem deutlichen Röstaroma hervorsticht.

Für alle getesteten Produkte gilt, dass Schadstoffe wie Acrylamid, Mineralölbestandteile, Blei, Kadmium oder das Schimmelpilzgift Deoxynivalenol gar nicht oder nur in äußerst geringen Mengen gefunden wurden. Auch der Aluminiumgehalt ist unauffällig. Im Jahr 2013 fand das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit noch in jedem fünften untersuchten Laugengebäck Aluminiumanteile, die über dem Richtwert lagen.   Magazin-Ausriss: TEST   (Februar 2017, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: TEST

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