DiCaprio will essend die Meere retten

Leonardo DiCaprio steigt ins Fischgeschäft ein. Aber natürlich nicht einfach nur so, sondern um damit zur Rettung der Meere beizutragen. Denn auf denen ist er ja gerne mit Luxusjachten unterwegs. Deshalb ließ der Filmschauspieler, Produzent und Oscar-Preisträger, wie die britische Daily Mail schreibt, verlautbaren, dass er einen Teil seines auf 245 Millionen Dollar geschätzten Vermögens in „Love the Wild“ investiert. Dieses US-amerikanische Unternehmen produziert tiefgekühltes Fischfilet mit Sauce, und weil es die Natur so liebt, gibt es keinen Wildfisch im Sortiment: Die Firma beschränkt sich auf die Zuchtfische Barramundi, Streifenbarsch, Forelle und Amerikanischer Wels. Die kämen natürlich „von den besten Farmen der Welt“ und seien nachhaltig und rückverfolgbar, zudem ohne Antibiotika, Farbstoffe, Hormone, PCBs und Polyphosphate. Zertifizierungen wie AFC, BAP oder Global-GAP sucht man auf der Website zwar vergeblich – aber dafür findet sich eine Mission: der Glaube, dass ein Unterschied ganz einfach durch Mahlzeiten gemacht werden kann. Außerdem: Wer Fragen oder Bedenken hat ist eingeladen, bei „Love The Wild“ anzurufen oder eine Mail zu schreiben. Eine solche Frage könnte zum Beispiel sein, womit die Fische gefüttert werden, denn von den vier verkauften Arten kommt nur der Wels mit wenig Fischmehl im Futter aus.

Gegenüber „People“ malte DiCaprio ein düsteres Bild vom Zustand der Meere: mit Klimawandel, Übersäuerung und Überfischung. „Die Ausbeutung der Meere hat viele marine Ökosysteme an den Rand des totalen Zusammenbruchs gebracht“, wird er dort zitiert, und „Love The Wild“ versetze die Menschen in die Lage, auf sehr bedeutsame Weise etwas dagegen zu tun.    Foto: Helga Esteb/Shutterstock.com   (März 2017, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: divers

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